Inklusive Bildung – eine gemeinsame Herausforderung – Stand der Umsetzung

Seit der Ratifizierung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen (26. März 2009) durch die Bundesrepublik Deutschland befinden sich die Bundesländer auf dem Weg zur Umsetzung des in Artikel 24 postulierten Rechts auf inklusive Bildung.

Im Unterschied zu anderen Bundesländern, die zunächst per Änderung der Landesschulgesetze die rechtliche Grundlage für die Öffnung der Bildungsstrukturen gelegt haben („Top-Down-Modell“), setzt Niedersachsen auf eine behutsame Einführung der Inklusion „Schritt für Schritt“. Zunächst sollen Fundamente geschaffen und die Kollegien „mitgenommen“ werden, bevor Rechtsansprüche die Verhältnisse unwiederbringlich ändern.

Unabhängig der im März verabschiedeteten gesetzlichen Regelung hat sich die Zahl der Integrationsklassen in den letzten fünf Jahren verdoppelt. Darüber hinaus nehmen im Schuljahr 2011/12 landesweit bereits 700 Grundschulen für 6.000 Klassen Förderschullehrerstunden für die sonderpädagogische Grundversorgung in Anspruch. Im Bereich der Lehrerfortbildung werden gegenwärtig erhebliche Anstrengungen unternommen, die Lehrkräfte auf den inklusiven Unterricht vorzubereiten (siehe Info-Kasten).

Inklusiver Unterricht – Was ist das?

Die inklusive Pädagogik setzt bei den individuellen Bedürfnissen und Besonderheiten jedes Kindes an und erhebt den Anspruch, Schülerinnen und Schülern mit und ohne Behinderung an jedem Lernort gerecht zu werden.

Bei der gemeinsamen Beschulung besuchen alle Kinder die zuständige wohnortnahe Schule. Voraussetzung ist, dass ihren individuellen Lern- und Förderbedürfnissen entsprochen werden kann. Lernentwicklungsziele können individuell zielgleich oder auch zieldifferent festgelegt werden.

Für Grundschulen wie auch für Schulen des Sekundarbereichs I soll das Recht auf gemeinsamen Unterricht flächendeckend zum Schuljahr 2013/14 beginnend mit dem 1. Schuljahrgang umgesetzt werden.

Die Niedersächsische Landesschulbehörde wird gemäß den Vorgaben des Kultusministeriums den Prozess der Einführung und Umsetzung der Inklusion durch Zuweisung von Ressourcen steuern und mit Service- und Beratungsangeboten begleiten.

Qualifizierungsmaßnahmen für Lehrkräfte

Stufe: Landesweite Ausbildung von 60 Lehrkräften zu Teamern (ist bereits erfolgt)
Stufe: 30 Tandems führen jeweils regionale fünfeinhalbtägige Schulungen für insgesamt über 2000 Lehrkräfte durch.
Stufe: Beginn der Fortbildungen für Sek.I – Lehrkräfte (Spätherbst bzw. Winter 2012)

Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner
Regionalabteilung Lüneburg
Frau Brigitte Bergmann
04261 8406-26
Brigitte.Bergmann@nlschb.niedersachsen.de

Ideen Expo 2017 „Mach doch einfach“

Die sechste IdeenExpo findet vom 10. bis 18. Juni 2017 auf dem Messegelände in Hannover statt. Deutschlands größtes Jugend-Event zur Berufsorientierung weckt mit Spaß und Anspruch die Lust auf Naturwissenschaften und Technik.
Auf der einzigartigen Mitmach- und Erlebnisveranstaltung warten rund 250 Aussteller, mehr als 600 Mitmach-Exponate, rund 650 Workshops und ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm auf die Besucher. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen der IdeenExpo ist frei.
Die IdeenExpo richtet sich an alle Schülerinnen und Schüler ab der 5. Klasse, insbesondere an Jugendliche in der Berufsfindungsphase. Angemeldete Schulklassen aus dem Großraum Hannover reisen mit öffentlichen Verkehrsmitteln kostenlos an. Aus allen anderen Regionen Deutschlands erhalten sie pro Person 4 Euro Fahrtkostenzuschuss. Eine Online-Anmeldung ist bereits möglich unter www.ideenexpo.de.
Quelle: Niedersächsische Landesschulbehörde März 2017

Schulausfall bei extremen Wetterverhältnissen: Landkreise entscheiden

Die Entscheidung, ob Unterricht stattfindet oder nicht, treffen die Landkreise oder kreisfreien Städte in der Regel erst am frühen Morgen des jeweiligen Schultages. Genaue Informationen werden über Rundfunksender zusammen mit den Verkehrshinweisen, das Internet und in einigen Landkreisen auch über einen SMS-Service bekannt gegeben.

Freie Fahrt auf dem Schulweg?

Durch die besonderen Wetterverhältnisse in diesem Jahr muss auch weiterhin mit extremen Witterungs- und Straßenverhältnissen gerechnet werden. Wenn die Sicherheit des Schulweges und der Schülerbeförderung nicht mehr gewährleistet ist, kann es zu kurzfristigen Schulausfällen kommen. Damit soll verhindert werden, dass Schülerinnen und Schüler trotz vorliegender Gefahrensituationen selbständig oder mit den Eltern versuchen, die Schule zu erreichen.

Die Entscheidung, ob Unterricht stattfindet oder nicht, treffen Landkreise und kreisfreien Städte in der Regel erst am frühen Morgen des jeweiligen Schultages und melden die Unterrichtsausfälle an die Lage- und Führungszentralen der örtlichen Polizeidirektionen. Diese steuern im Anschluss die Informationen an die move-Verkehrsmanagementzentrale (VMZ).

So werden Schülerinnen, Schüler und Eltern informiert:

Rundfunksender (NDR, FFN, …) zusammen mit den Verkehrshinweisen nach den Nachrichten
Verkehrsmanagementzentrale Niedersachsen – www.vmz-niedersachsen.de/wissenswertes/ (oder von der Startseite, Klick auf „Wissenswertes“)
Andere Benachrichtigungssysteme der Schulträger. Weitere Informationen finden Sie in der Tabelle unten

Grundsätzlich gilt, dass Erziehungsberechtigte von Schülerinnen und Schülern im Primarbereich und im Sekundarbereich I, die eine unzumutbare Gefährdung ihrer Kinder auf dem Schulweg durch extreme Witterungsverhältnisse befürchten, ihre Kinder auch dann zu Hause behalten oder vorzeitig vom Unterricht abholen können, wenn kein genereller Unterrichtsausfall angeordnet worden ist.

Die Schulen gewährleisten für Schülerinnen und Schüler, die trotz des angeordneten Unterrichtsausfalls zur Schule kommen, die Betreuung.

Quelle: Niedersächsische Schulbehörde 2. Jan. 2017

Umweltschule in Europa – Ausschreibung 2016 – 2019

Bis zum 31.12.2016 können sich Schulen an der Ausschreibung „Umweltschule in Europa“ für den Zeitraum vom 15. Oktober 2016 bis zum 15. Juni 2019 beteiligen.

Um sich online für „Umweltschule in Europa“ anzumelden, wählen Sie bitte zunächst „Schul-Login“ und klicken Sie dann auf die Schaltfläche „Online-Anmeldung“.

Bitte beachten Sie, dass die Zustimmung des Schulvorstandes vor der Anmeldung erfolgt sein muss.

Quelle: Landesschulbehörde Nidersachsen Okt. 2016

Erziehungsmittel und Ordnungsmaßnahmen – die Möglichkeiten der Schulleitung

Erziehungsmittel sind „pädagogische Einwirkungen“ aus Anlass einer Beeinträchtigung des Unterrichts oder einer anderen Verletzung von Schülerpflichten, wie z.B. Nichterfüllung von schulischen Aufgaben oder „gewöhnlicher“ Verstoß gegen die Schulordnung. Erziehungsmittel können von einer einzelnen Lehrkraft oder von der Klassenkonferenz angewendet werden. Im pädagogischen Vordergrund der Erziehungsmittel steht die Absicht, eine Schülerin bzw. einen Schüler bei Beeinträchtigung der Unterrichts- und Erziehungsarbeit durch einen spürbaren Denkanstoß nachhaltig zur Erfüllung ihrer bzw. seiner Pflichten aufzufordern.
Die Wahl des Erziehungsmittels (wie z.B. die mündliche Rüge, die Anfertigung zusätzlicher häuslicher Aufgaben, die vorübergehende Wegnahme von Gegenständen oder das „Nachsitzen“ in Form besonderer schulischer Arbeitsstunden) liegt im Ermessen der jeweiligen Lehrkräfte. Erziehungsmittel greifen im Gegensatz zu Ordnungsmaßnahmen nicht unmittelbar in die Rechtsstellung der Schülerinnen und Schüler ein und sind deshalb auch keine Verwaltungsakte, die im Wege eines Widerspruchsverfahrens überprüfbar wären.
Als Ordnungsmaßnahmen sieht das Niedersächsische Schulgesetz folgende Maßnahmen abschließend vor:
1. Ausschluss vom Unterricht in einem oder in mehreren Fächern oder ganz oder teilweise von dem den Unterricht ergänzenden Förder- oder Freizeitangebot bis zu einem Monat,
2. Überweisung in eine Parallelklasse (Zustimmung der Schulleitung!),
3. Ausschluss vom Unterricht sowie von dem den Unterricht ergänzenden Förder- und Freizeitangebot bis zu drei Monaten,
4. Überweisung an eine andere Schule derselben Schulform oder, wenn eine solche Schule nicht unter zumutbaren Bedingungen zu erreichen ist, an eine Schule mit einem der bisherigen Beschulung der Schülerin oder des Schülers entsprechenden Angebot (Genehmigung der Schulbehörde!),
5. Verweisung von der Schule (Genehmigung der Schulbehörde!),
6. Verweisung von allen Schulen (Genehmigung der Schulbehörde!).
Die Verhängung von Ordnungsmaßnahmen setzt eine grobe Pflichtverletzung bzw. eine nachhaltige Unterrichtsstörung voraus; Ordnungsmaßnahmen sind auch dann zulässig, wenn eine Schülerin oder ein Schüler die von ihr oder von ihm geforderten Leistungen verweigert oder dem Unterricht unentschuldigt fernbleibt. In diesem Fall wird eine Klassenkonferenz unter Vorsitz der Schulleiterin bzw. des Schulleiters einberufen, die über die Verhängung einer Ordnungsmaßnahme entscheidet.
Die Schülerin oder der Schüler und deren Erziehungsberechtigte haben die Gelegenheit, sich zu den vorgeworfenen Pflichtverstößen zu äußern. Die Schülerin oder der Schüler kann sich sowohl von einer anderen Schülerin oder einem anderen Schüler als auch von einer Lehrkraft ihres oder seines Vertrauens unterstützen lassen. Eine volljährige Schülerin oder ein volljähriger Schüler kann sich auch von ihren oder seinen Eltern oder von einer anderen volljährigen Person ihres oder seines Vertrauens unterstützen lassen.
Die Klassenkonferenz hat
• den Sachverhalt festzustellen,
• über die Festsetzung der Ordnungsmaßnahme(n) zu beraten und
• abzustimmen.
Sofern die Klassenkonferenz eine Ordnungsmaßnahme beschließt, erlässt die Schule einen Bescheid, in dem die Ordnungsmaßnahme mitgeteilt und begründet wird. Gegen diesen Bescheid kann Widerspruch erhoben werden. Der Widerspruch und eine eventuell nachfolgende Anfechtungsklage gegen den Bescheid der Schule über Ordnungsmaßnahmen der o.a. Ziffern 3 – 6 haben kraft Gesetzes keine aufschiebende Wirkung; die Schule hat daher die Möglichkeit, die beschlossene Ordnungsmaßnahme sofort zu vollziehen.

Quelle: Nds. Landesschulbehörde Lüneburg 2016

Anschubhilfe vermeidet Stress !

Nach einer knappen Versetzung und einer langen Ferienpause sind viele Schüler schon zu Beginn des neuen Schuljahres wieder voll im Stress. Wie ging denn das noch …? Wie hieß das doch gleich…?
Eine kurze, effektive Einzelnachhilfe zu Hause, individuell auf die Bedürfnisse des Schülers zugeschnitten, kann den Wiedereinstieg in den Unterricht wesentlich erleichtern. ABACUS ist flexibel, auch bei der Dauer der Nachhilfe !

Zeugnistelefon

Schulpsychologinnen und Schulpsychologen der Niedersächsischen Landesschulbehörde bieten auch in diesem Jahr ein Zeugnistelefon für Schülerinnen und Schüler sowie deren Angehörige an.

Für sämtliche Fragen, Nöte, Ängste rund um das Zeugnis stellt die Niedersächsische Landesschulbehörde am Mittwoch, den 22. Juni 2016, in der Zeit von 9.00 Uhr bis 17.00 Uhr wieder Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner aus der Schulpsychologie zur Verfügung.
Unter der Telefonnummer 05141 9247-35 oder unter der E-Mail zeugnishotline@nlschb.niedersachsen.de können Schülerinnen und Schüler, aber auch Eltern, Erziehungsberechtigte und andere Ratsuchende ihre Fragen oder ihren Kummer loswerden. Für Antworten und Unterstützung sorgen dann am anderen Ende der Leitung Schulpsychologinnen und Schulpsychologen der Niedersächsischen Landesschulbehörde.

Quelle: Landesschulbehörde Niedersachsen, Juni 2016

Ansprechpartnerin für Interessenten der Sprachförderung für Flüchtlingskinder

Das Kultusministerium arbeitet gegenwärtig an einem Verfahren, um einen breiten Personenkreis für die zusätzliche Beschulung von Flüchtlingskindern insbesondere für die Sprachförderung zu gewinnen.

Angesprochen sind pensionierte Lehrkräfte, aber auch Bewerberinnen und Bewerber für die Einstellung in den Schuldienst bzw. Vorbereitungsdienst, die bislang in Niedersachsen noch nicht zum Zuge gekommen sind, sowie Lehramtsstudierende. Idealerweise sollten diese über Erfahrungen im Bereich Deutsch als Fremdsprache bzw. als Zweitsprache verfügen.

Ansprechpartnerin in der Niedersächsischen Landeschulbehörde:

Carola Pliska
Carola.Pliska@nlschb.niedersachsen.de

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des Niedersächsischen Kultusministeriums unter:

http://www.mk.niedersachsen.de/portal/live.php?navigation_id=1815&article_id=137211&_psmand=8

Flüchtlingskinder

Zum 1. September letzten Jahres haben die Sprachbildungszentren der Niedersächsischen Landesschulbehörde ihre Arbeit aufgenommen – Erweiterung des Beratungs– und Unterstützungssystems für Schulen im Bereich der Sprachförderung und Sprachbildung
Einrichtung von Sprachbildungszentren
Angesichts der steigenden Flüchtlingszahlen wächst und verändert sich der Bedarf der Schulen an Beratung und Unterstützung in den Bereichen der Sprachförderung und Sprachbildung. Lehrkräfte, Schulleitungen und Kollegien stehen vor vielen Fragen: Wie können wir der großen Anzahl von Schülerinnen und Schülern mit nichtdeutscher Herkunftssprache gerecht werden? Wie können wir eine Sprachlernklasse einrichten oder zusätzliche Förderstunden beantragen? Wie lässt sich Sprachförderung und Sprachbildung curricular verankern? Welche Materialien eignen sich für den Unterricht? Welche Beratung und Unterstützung stellt die Niedersächsische Landeschulbehörde zur Verfügung?
In diesen und weiteren Fragen bieten die Sprachbildungszentren Beratung, Unterstützung und kompetente Hilfe vor Ort an. Die Inanspruchnahme der Sprachbildungszentren durch die Schulen erfolgt über das Onlineportal Beratung & Unterstützung der Niedersächsischen Landesschulbehörde:
Förderung von Bildungserfolg und Teilhabe von Schülerinnen und Schülern nichtdeutscher Herkunftssprache
Der Runderlass „Förderung von Bildungserfolg und Teilhabe von Schülerinnen und Schülern nichtdeutscher Herkunftssprache“ vom 01.07.2014 (siehe unter „Verweise“) ist das zentrale Instrument von Schulen, um insbesondere neu zugewanderte Kinder und Jugendliche individuell fördern zu können, beispielweise durch Nachhilfeuntericht.

Quelle: Fachdezernentinnen und Fachdezernenten in der Niedersächsischen Landesschulbehörde / Mrz. 2016

Krisen- und Notfallteams der Niedersächsischen Landesschulbehörde

Seit dem Jahr 2010 besitzt die Niedersächsische Landesschulbehörde vier Krisen- und Notfallteams (K&N-Teams), die jeweils den Regionalabteilungen in Braunschweig, Hannover, Lüneburg und Osnabrück zugeordnet sind.
Die Aufgabe des K&N-Teams ist die Unterstützung von Schulen in akuten Krisen und Notfällen wie schwerer zielgerichteter Gewalt oder schweren Unfällen. In diesen überraschenden Situationen ist das Bedürfnis nach Hilfe bei Betroffenen in der Regel größer als sonst und die alltäglichen Unterstützungsmöglichkeiten reichen dann oft nicht aus. Die Unterstützung von außen hilft, um mit schwierigen Situationen sorgfältig und umsichtig umzugehen, damit Sicherheit und Orientierung gebende Strukturen in der Schule schnell wieder aufgebaut werden können. Daher arbeiten die K&N-Teams der Niedersächsischen Landesschulbehörde eng mit den schulinternen Krisenteams zusammen und stellen Wissen und Erfahrung in schulischem Krisenmanagement zur Verfügung. In den K&N-Teams sind alle Fachbereiche der NLSchB vertreten: schulrechtliche, schulfachliche und schulpsychologische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Pressestelle der NLSchB steht bei einem Einsatz in engem Kontakt zum K&N-Team. Die Leitung hat jeweils die Leiterin/der Leiter der zuständigen Regionalabteilung. Sie alle bearbeiten gemeinsam und arbeitsteilig die Krisen und Notfälle. Die K&N-Teams repräsentieren die Vorbereitung der NLSchB auf schulische Krisen- und Notfälle. Sie bestehen aus einem festen Personalstamm und arbeiten im Sinne einer besonderen Aufbauorganisation (BAO). Sie sind gemeinsam fortgebildet und speziell trainiert. Vor Ort in der Schule werden im Regelfall die schulfachlichen und schulpsychologischen Dezernenten tätig. Hierbei geht es unter anderem um Fragen der Schulorganisation: Vom Aussetzen des Unterrichts bis hin zur kurzfristigen Bereitstellung von zusätzlichen Lehrkräften für einen begrenzten Zeitraum. Auch die Unterstützung von betroffenen Eltern gehört in der Regel zu den Aufgaben. Die schulpsychologischen Dezernenten unterstützen durch speziell geschulte Notfallpsychologen. Diese arbeiten, je nach Bedarf, mit Schülern und Lehrkräften in Einzel- und Gruppengesprächen zur Bewältigung der persönlichen Betroffenheit. Ziel ist hierbei, Bewältigungsstrategien für die einzelnen Personen und die Schule als Ganzes zu entwickeln. Die Arbeit der K&N-Teams beginnt mit einer Vorbesprechung, gefolgt von mehreren Tagen Einsatz in der Schule. Die Arbeit endet mit einer Nachbesprechung und Auswertung der Unterstützung.
12-2015
Quelle: Landeschulbehörde NDS